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Wieso Überhaupt Tragen?

Oft werde ich gefragt wieso man seine Kinder tragen soll, schließlich gibt es Kinderwägen und überhaupt, was soll das Tragen bringen?

... Wir Menschen gehören zu den Traglingen wie z.B. Affen. Das bemerkt man daran, das Säuglinge einen Greifreflex haben und die Beine anziehen wenn sie hochgehoben werden, um sich an den Körper der tragenden Person an zu klammern. 

... Getragen zu werden ist ein Grundbedürfnis deines Babys. Durch die unmittelbare Nähe zu dir, fühlt es sich sicher und geborgen. Eltern hatten damals immer ihre Babys dabei (in Tragevorrichtungen) um diese vor Gefahren immer beschützen zu können. Erst später als wir nicht mehr so viel Unterwegs waren wurden die Kinder an einem sicheren Ort abgelegt. Doch unsere Babys haben noch ihre Urinstinkte und fühlen sich Schutzlos wenn ihre Bezugsperson nicht in unmittelbarer Umgebung/Reichweite ist.

... Durch das Tragen wird ein Grundbedürfnis von deinem Baby befriedigt, es fördert die Bindung zwischen euch und stärkt das Urvertrauen im Kind. Dadurch kann sich dein Baby auch besser von dir loslösen und möchte im Kindesalter meist seltener auf den Arm, da dieses Bedürfnis nach nähe erfüllt ist.

... Unsere Babys wachsen 9 Monate in uns heran, das einzige was sie kennen ist unsere Stimme unser Herzschlag, unsere Atmung und eine geborgene enge und wärme. Da ist es logisch das sie sich nach dieser Zeit auch in unserer Welt ein Teil davon zurück wünschen und wir können den Babys den Übergang in unsere Welt damit vereinfachen, wenn wir sie Tragen, denn da haben sie genau das wie auch schon im Mutterleib: unsere Stimme unser Herzschlag, unsere Atmung und die geborgene enge und wärme die sie kennen.

Dieses Gefühl beruhigt dein Baby sehr und es ist zufriedener.

... Die Bewegungen regen den Stoffwechsel und die Verdauung deines Kindes an, was sehr gut bei drei-Monats-Koliken helfen kann.

Es trainiert außerdem die Muskulatur und den Gleichgewichtssinn deines Babys, da es deine Bewegungen mitmacht und auch mal ausgleichen muss mit einer Gegenbewegung.

Wenn von Anfang an getragen wird, trainiert die natürliche

Gewichtszunahme von dem Baby die Tragende Person,

so dass dein Baby ohne Probleme bis ins Kleinkind alter

getragen werden kann. Voraussetzung ist ein richtiges

Tragesystem, welches zu dir passt. So werden Rückenprobleme

oder Beckenbodenbelastungen verringert.

Vor allem nach der Geburt sollte der Beckenboden

geschont werden, aber es ist besser das Kind in einem

Tuch/Trage herum zu tragen als ohne Hilfe auf dem Arm,

den durch das eng tragen am Körper wird der Beckenboden

viel weniger belastet.

... Getragene Kinder bekommen ihre Umwelt von unserem

Blickwindel aus mit. Sie sehen uns und was wir sehen und

können schneller Verknüpfungen herstellen zu den gesehenen

Objekten oder Menschen/Tieren, da sie auch unsere

Körpersprache, Mimik, Gestik und Stimme sehen/ hören.

Auch den Herzschlag und die Atmung die viel über unsere

Emotionen aussagen.

... Durch häufiges Tragen kommt es weniger zu abgeflachten Hinterköpfen.

... Tragen kann auch optimal als Prophylaxe und ggf. sogar als Therapie bei Hüftdysplasien eingesetzt werden. Ganz wichtig ist natürlich „richtiges“ Tragen in korrekter Anhock-Spreiz-Haltung und mit guter Unterstützung der natürlich gerundeten Form der Wirbelsäule von Säuglingen!

... Tragen erleichtert den Alltag. Dein Kind ist ganz nah bei und du hast beide Hände frei. So kannst du dich den großen Geschwistern widmen, Haus- und Gartenarbeiten erledigen, Arbeiten gehen oder deinen Freizeitaktivitäten nach gehen wie Wandern oder Tanzen. 


... Unterwegs mit Trage bist du unabhängiger und flexibler. Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, oder durch die Stadt bummelst und auch in unebenem Terrain kommt man mit getragenen Kind leichter voran.

... Tragen ist auch für dich unglaublich schön und macht dich glücklich.

Mein Fazit: Probiere das Tragen in einer Tragehilfe oder in einem Tragetuch einfach mal aus und entscheide dich dann für das, womit du dich am Wohlsten fühlst. Denn auch dein Wohlbefinden ist unendlich wichtig.